Corona-Pandemie: Soforthilfe für Kleinstunternehmen

Hilfspaket für Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler

Die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG wird ihre Firmen- und Gewerbekunden in dieser schwierigen Phase schützen und unterstützen.

Bei zahlreichen Unternehmen sind jetzt Lieferketten unterbrochen, dadurch werden Aufträge storniert und Umsätze brechen ein. Bei einigen Branchen sind durch die Schließung des Geschäftsbetriebes und die Absage von Messen und Veranstaltungen die Geschäftsgrundlagen einfach weggefallen. Dies kann die Unternehmen in eine schwierige Situation bringen.

Einige Unternehmen haben uns auf die Tilgungsaussetzung von Kreditverbindlichkeiten angesprochen. Wir haben bereits jetzt Möglichkeiten, diese – nach Prüfung des Einzelfalls – für einen befristeten Zeitraum zu vereinbaren.

Das Hilfspaket

Die Bundesregierung stellt mit dem Hilfsprogramm für Kleinstunternehmen ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit deckt sie die Hilfe für einen substanziellen Anteil der über drei Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Mit dem Hilfspaket können Kleinstunternehmen bzw. Selbstständige kurzfristige Zuschüsse beantragen.

Wer erhält welche Hilfe?

Das Hilfspaket soll vor allem Freiberuflern, Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen einschließlich landwirtschaftlichen Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten zugutekommen. Sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, können

  • Kleinstunternehmen mit maximal fünf Beschäftigten in Vollzeitäquivalenz einen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro
  • Unternehmen mit maximal zehn Beschäftigten in Vollzeitäquivalenz einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro

erhalten. Der Zuschuss ist einmalig und kann für drei Monate beantragt werden. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Zuschüsse nur beantragen, wenn

  • sie ihre Dienstleistungen oder Waren bereits vor dem 1. Dezember 2019 auf dem Markt angeboten haben oder hauptsächlich als Freiberufler oder Selbstständige tätig sind,
  • sie ihre Tätigkeiten von einem Geschäftsführungssitz oder einer Betriebsstätte in Deutschland ausführen,
  • sie sich aufgrund der Corona-Krise in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten befinden und
  • sie bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sind.

Ob ein Antragsteller die finanzielle Hilfe erhält, entscheidet die zuständige Behörde nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Finanzmittel.

So beantragen Sie Hilfe

Damit das Programm die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen so schnell wie möglich sichern kann, verzichtet die Regierung auf ein anspruchsvolles Antragsverfahren. So können Kleinstunternehmen und Selbstständige den Antrag formlos bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ihrer zuständigen Landesbehörde einreichen. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt ebenfalls über die Länder. Ab wann die Gelder zur Verfügung stehen, hängt von der Landesbehörde ab.

Eine Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2020 möglich.

Wir beraten Sie gerne

zu den für Sie möglichen Programmen. Rufen Sie uns an unter 0671 378-4488 und hinterlassen Sie uns eine Rückruf-Nachricht.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir im Moment eine Vielzahl von Anfragen zu bearbeiten haben. Ein Rückruf kann daher in der Regel nicht umgehend erfolgen. Sie werden aber nicht vergessen – versprochen!